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hebig.com Home > Weblog Archive > Bringing the war right into this meeting
G8, Rostock, Heiligendamm. In Restdeutschland steht die Welt quasi still, während man in und um Heiligendamm die Welt verändern will, auf beiden Seiten des Zaunes. Als Gastgeber des Weltwirtschaftsgipfel scheint man quasi keine andere Wahl zu haben (und auch nicht haben zu wollen), die Grundrechte der Bürger massiv zu beschneiden. Und die G8-Gegner haben einen Tag nach den schweren Auschreitungen in Rostock auch keine Antwort auf das Gewaltpotential des "Schwarzen Blocks" in den eigenen Reihen und reden dann auf ihrer Pressekonferenz lieber von der "super Stimmung" auf der Demonstration. Eigentlich habe man die Situation ja im Griff gehabt, und vor dem Hotel der US-Delegation sei es zu keinerlei Gewalttaten zu kommen. (Von ein paar Steinwürfen einmal abgesehen.) Nichteskalation als Selbstzweck einer Demonstration? Entglasung als Kollateralschaden? Naja, die Polizei habe provoziert. Aber muß man wirklich damit rechnen, daß ein geparkter Polizeiwagen als Rechtfertigungsgrund für Gewalt dienen wird? Wahrscheinlich muß man das, leider. Und irgendwie darf man als neutraler Betrachten auch hinterfragen, warum in allen Berichten über die Ausschreitungen nach der Demo denn immer nur ein und dasselbe ausgebrannte Auto gezeigt wird. Das allerdings die Situation vor Ort doch ein wenig unübersichtlicher war als Demoorganisatoren, Polizei und die internationale Presse es derzeit in recht unterschiedlichen Schilderungen der Vorfälle darstellen, belegt exemplarisch der nachgereichte Kommentar zu diesem Artikel bei Spiegel Online:
Spiegel Online bemüht sich derzeit, einen kompletten Mitschnitt der Veranstaltung zu bekommen, um dies zu überprüfen. Spiegel Online bedauert, die fehlerhafte Übersetzung von dpa übernommen zu haben.
03. June 2007 at 07:38 PM
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