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Heiko Hebig
Heiko Hebig lives and works in Hamburg, Germany.
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Butt ugly


Yes, apparently some Iraqi soldiers were tortured, stripped down naked, and photographed. We've seen the pictures, we read the stories, and now it should be time to move on, stop those gruesome practices, and make sure that torture will not become a standard punishment in prisons around the globe.
Big media is screaming: "How could this happen? Don't they have any morals? They made them undress! How disgusting! Look!" And then they go on: "Oh, and if you think these pictures were cruel, look at those! They are ever more naked! More gruesome. Look!"
No matter where you look, no matter what you read, these pictures are omnipresent, they become worse every day, and I wonder how much they want to shock us. What's next? Three naked prisoners piling up? Four naked prisoners engaging in sodomy? Five naked prisoners wearing masks and wired up standing on top of card board boxes? We got the message alright. It's fucked up. Torture needs to stop. Both in prisons and in our homes. I really don't need my daily rotten.com. Ok, I am sensitive. Sorry.

Comments to this weblog entry:

ich bin etwas erstaunt über die reaktion, die diese bilder bei dir auslösen. und ich bin verwundert über deinen artikel.

auch wenn die form der berichterstattung kritisch kommentiert werden sollte, darf man nicht vergessen, dass es sich hier um verbrechen und um die missachtung von menschenrechten handelt.

diese verbrechen sind im namen "des volkes" geschehen sind, denn demokratische regierungen haben soldaten entsand und ein teil dieser soldaten hat - in wessen auftag auch immer - menschen misshandelt und erniedrigt.

ich halte es für angemessen, dass wir in aller deutlichkeit über die qualen dieser menschen informiert werden.

schließlich tragen alle an dem irak-krieg beteiligten völker, regierungen und millitärs direkt und indirekt die verantwortung für das, was dort geschehen ist.

wir müssen damit leben, denn es ist geschen. und die frage ist, ob man mit solchen verbrechen leben kann und will und was jeder für sich unternehmen will, damit so etwas in zukunft nicht passiert.

ich glaube, dass diese bilder dazu beitragen werden, dass die lüge vom "sauberen krieg" in zukunft nicht mehr so einfach verkauft werden kann.

Ich habe auch noch nie an einen sauberen Krieg geglaubt. Müssen mir diese Bilder deshalb non-stop vor die Nase gesetzt werden? Immer wieder, immer neue, immer noch besser, immer noch entsetzlicher? Und wenn diese Folteropfer Deutsche wären, würden wir sie auch täglich frisch gedruckt auf den Frühstückstisch serviert bekommen?

Das ist ein durchaus interessantes Thema. Die Annahme, daß alles gut wird, wenn man nur genügend dieser Bilder zeigt, ist reichlich naiv. Hier wird mal wieder ein kleiner Aspekt ins grellstmögliche Licht gestellt, ohne daß man wirklich in der Lage wäre, es in einen Kontext zu bringen. "US-Truppen benehmen sich wie die letzten Schweine" ist zwar gerade hierzulade eine tolle Schlagzeile, am Ende sieht man aber -leider- nichts weiter als die Anwendung von militärpolizeilischem Lehrstoff wohl jeder Armee.

Daß bei Art und Weise der "Befreiung" etwas schiefgelaufen zu sein scheint, wäre auf andere Art und Weise vermutlich besser zu berichten, zumal sich das auch in ganz anderen und viel mehr Dingen manifestiert - aber hier hat man halt besonders plastische Beispiele gefunden. Bin ja mal gespannt, ab welchem Krieg die Medien endlich auch verbrannte Panzerfahrer, überrollte Leichenteile und weggefetzte Leiber zeigen - oder geht das nicht, weil das im Krieg ja normal ist, das, was jetzt gezeigt wird, aber nicht? Für die, die bei jedem Medienhype gleich wieder lautstark "Menschenrechte, Menschenrechte" rufen, wäre das vielleicht eine geeignete Schocktherapie. Ansonsten wäre ich dankbar, wenn die Medien das Zivilvolk mit solchen Albträumen weiterhin verschont.

ich habe seit einigen jahren keinen eigenen fernseher und beziehe mich zwangsläufig in erster linie auf print- und online-medien. es kann gut sein, dass mir dadurch etwas entgangen ist.

vielleicht müsste bei dieser diskussion die methodik der berichterstattung von der
thematik trennen. ich vermute, dass heiko in erster linie die methodik kritisiert.
mir geht es weniger um die methodik als um das thema, das transportiert wird. daher hat mich die äußere form seines kommentars irritiert.

ich denke nicht, "das alles besser wird", je mehr bilder dieser art gezeigt werden. denoch beinflussen diese bilder die öffentliche Meinung.
man darf nicht vergessen, dass nicht alle teile der bevölkerung in der lage sind, differenzierte und ausgewogenen töne wahrzunehmen.
die itention der medien zu dieser form berichterstattung ist natürlich auch an die tatsache gekoppelt, das reichweite geld bringt-

ich hoffe einfach nur, dass möglichst viele menschen diese bilder in relation zu dem "produktversprechen" dieses krieges setzen und das zukünftige "kriegsgelüste" demokratisch gewählter regierungen noch kritischer beurteilt werden.

* die kriegstragenden regierungen haben sehr viel energie darauf verwendet, möglichst viele "ehrenhafte" humanitäre argumente in die öffentlichkeit zu tragen, damit dieser krieg auf die notwendige breite aktzeptanz stößt.

* es wurde seitens der o.g. regierungen immer wieder angeführt, dass die zivilisierte welt sehr zivilisiert in den krieg zieht, damit im irak und im gesamten nahen osten die menschlichkeit wieder einzug halten kann.

und diese argumentation lässt sich m.E. nicht mit den aktuell bekannt gewordenen vorfällen vereinbaren. das ist für mich ein wichtiger punkt.

Heiko,
three things:
1. Torture is a standard practice in prisons around the globe.

2. What I do not understand is why no one wants to pose the basic question: in a post-911 world, is torture ever justified?

3. How do we limit damage from these images to the war on terror? (Resign, Rumsfeld).


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